Termine im Museum

Samstag, 12. Mai 2018 um 15:00 Uhr

Eröffnung der Ausstellung mit Festakt

Ein Eberbacher Maler in München

Rudolf Epp
Eberbach 1834 – 1910 München

Leben und Werk

vom 13. Mai bis 30. September 2018 im Museum

Zum ersten Mal überhaupt wird das Werk des Malers Rudolf Epp (1834 – 1910) in einer großen, nur ihm gewidmeten Ausstellung gezeigt. In Eberbach als Sohn eines Dekorationsmalers geboren, wurde Rudolf Epp in München berühmt.

Sein künstlerisches Talent zeigte sich sehr früh und er wurde zur Ausbildung auf die Großherzogliche Zeichenschule nach Darmstadt geschickt. Anschließend studierte er in Karlsruhe Landschaftsmalerei bei Johann Wilhelm Schirmer und Figurenmalerei bei Ludwig Des Coudres. 1863 zog er nach München, gründete dort eine Familie und etablierte sich als Künstler. Schnell hatte er sich einen guten Ruf erarbeitet und konnte von seiner Kunst angenehm leben. Obwohl er Motive oft mehrfach darstellte, sehen seine Bilder nicht nach „Routine“ aus.

Er malte das Alltagsleben der Menschen in der Stadt und auf dem Land, zwischen München und den Alpen bei gutem Wetter, vom Chiemsee zum Watzmann.

 
(Rudolf Epp (1834 -1910), Seelandschaft mit Martel, Privat)

Er liebte die malerischen Trachten der Bevölkerung in Oberbayern und Tirol. Seine Bilder sind humorvoll oder mit großer Einfühlsamkeit gestaltet.


 
(Rudolf Epp (1834 -1910), Junge Frau in Tracht, Stadt Eberbach)

Seine „Genrestücke“ fanden große Anerkennung. Er verkaufte sie bis nach USA, ebenso Poster und Postkarten nach seinen Motiven. Die frühe Nutzung der damals schon raffinierten Reproduktionstechniken zeigt Epps Sinn für Geschäftstüchtigkeit, die man nicht erwartet, wenn man seine Bilder betrachtet, in welchen er „die gute alte Zeit“ weiterleben läßt.

Die Ausstellung zeigt in zwei Teilen über 140 Gemälde und Zeichnungen und eine Dokumentation.

Achtung: Der zweite Teil der Ausstellung ist ab 3. August zu sehen.

Sämtliche Bilder werden im Katalog zur Ausstellung abgebildet.

Öffnungszeiten:

Di + Fr 15 – 17 h, Sa + So 14 – 17 h
nach tel. Vereinbarung Tel. 06271-87242, Fax 06271-87254

Samstag, 3. Februar 2018 um 17:00 Uhr

Die berühmte Marmorbüste der sog. Klytia in London: Antikes Bildnis einer römischen Kaiserin oder Bildnis einer Heroine des 18. Jahrhunderts?

Wir laden herzlich ein zu einem Vortrag mit musikalischer
Umrahmung am kommenden Samstag, 3. Februar 2018
um 17 Uhr, in der Ausstellung "Eberbacher Kaisersaal"
im alten Ratssaal im Museum der Stadt Eberbach am Alten Markt.

Es spricht
Prof. Dr. Stephan Lehmann,
Archäologisches Institut der Martin-Luther-Universität Halle/Saale, über
Die berühmte Marmorbüste der sog. Klytia in London:
Antikes Bildnis einer römischen Kaiserin oder
Bildnis einer Heroine des 18. Jahrhunderts?

In der zur Zeit laufenden Sonderausstellung, dem "Eberbacher Kaisersaal" im Museum sind vor allem die Porträts der regierenden römischen Kaiser zu sehen. Die Kaiserinnen wurden durchaus auch auf Münzen oder in Büsten und Statuen dargestellt, aber erheblich seltener. Umso mehr hat die am Altertums Interessierten ein ganz leicht überlebensgroßes Frauenporträt, das weiblichen Angehörigen des augusteischen Kaiserhauses ähnelt, durch seine Schönheit und seine besondere Form – die Büste wächst aus einem Blütenkelch hervor – fasziniert.
Aus einer Adelssammlung in Neapel erwarb 1772 Charles Townley, einer der Mitbegründer des Britischen Museums, die Büste, in die er so verliebt war, dass er sie bei einem Aufruhr in London angeblich als einziges Stück seiner Sammlung persönlich aus seinem Haus in Sicherheit brachte.
Der sonnenblumenartige Blütenkelch hatte schon gleich nach dem Auftauchen der Büste im 18. Jahrhunderts zu der Benennung als Clytia geführt, in der Mythologie einer Geliebten des Sonnengottes Phoebus Apollo, die dieser – laut Ovids Metamorphosen – schließlich in eine Blume verwandelt wurde, die sich immer nach der geliebten Sonne orientiert, die Sonnenwende (Heliotropium). Damals verwechselte man sie aber mit der Sonnenblume.

 
                                                    (Abb. Klytia (Stiftung Weimar)) 

Wenn Besucher Goethes Wohnhaus am Frauenplan in Weimar betreten, sehen sie sogleich die Gipsbüste der Klytia, "das allerliebste Köpfchen", wie Goethe sie 1793 nannte. Das heute im Britischen Museum in London aufbewahre Marmorbildnis der jungen Frau gehört seit dieser Zeit zu den berühmten Kunstwerken, und unzählige Abgüsse bevölkerten im 19. Jahrhundert Schlösser und Gärten sowie die Wohnzimmer des Bildungsbürgertums.


   
        (Abb. Johann Zoffany Charles Towneley mit Freunden in seiner Sammlung 1782)

Der Forschung bereitet sie bis heute allerdings Probleme, was sowohl die Benennungen als auch die Entstehungszeit betrifft. Seit längerer Zeit gibt es zudem die Meinung, dass Marmorbüste ein Werk des ausgehenden 18. Jahrhunderts sei. Das qualitätsvolle Frauenbildnis nimmt also bis in unsere Tage die Forschung gefangen.

Mit Klaviermusik des früheren 19. Jahrhundert, passend zur Phase der größten Beliebtheit der Klytia, umrahmt Luisa Mudra, Eberbach, den Vortrag.

Die Veranstaltung wird zugleich die Gelegenheit bieten, noch einige Änderungen in der Ausstellung vorzustellen, vor allem eine Auswahl originaler Kaiserporträts im Münzbild. Mit Hilfe der inschriftlichen Benennung und Datierung der Porträts auf den römischen Münzen konnte man schon seit dem Mittelalter auch in großformatigen Porträts dargestellte Kaiser identifizieren. Einige Kupferstiche des 17. Jh. zeigen die Nutzbarmachung römischer Kaiserporträts in der politischen Repräsentation der damaligen Zeit und damals berühmte antike Porträts in Rom, teilweise nach Zeichnungen des in der Archäologie bestens bewanderten Malers Peter Paul Rubens.

Das Museum ist ab 14 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 15. Dezember 2017

Eröffnung einer Sonderausstellung über die Porträts der römischen Kaiser

Einladung zur Eröffnung einer Sonderausstellung über die Porträts der römischen Kaiser im Museum der Stadt Eberbach am Alten Markt am Freitag, dem 15. Dezember 2017, um 17.30 Uhr.

Zur Ausstellungseröffnung, zu der alle Interessierten herzlich in den alten Ratssaal im ehemaligen Rathaus am Alten Markt, der heute als Museum dient, eingeladen sind, werden Bürgermeister-Stellvertreter Wolfgang Kleeberger und der Vorsitzende des Museumsvereins Reinhard Stupperich sprechen.. Die neue
Sonderausstellung wird vom Freitag, dem 15. Dezember 2017, bis in die Osterferien, voraussichtlich bis Sonntag, dem 15. April 2018, in Eberbach zu sehen sein. Sie vermittelt einen Überblick über die Selbstdarstellung der römischen Kaiser in vollplastischen Porträts, großenteils Abgüssen aus den Beständen der Heidelberger Universitäts-Sammlung. Die Reihe der römischen Kaiser begann nach allgemeiner Vorstellung mit Caesar, von dem ja auch die Bezeichnung stammt. In Wirklichkeit war es dessen Adoptivsohn Augustus, der seine neue monarchische Position aus einer Konzentration verschiedener Ämter der römischen Republik konstruierte. Die Ausstellung deckt die Folge der regierenden Kaiser etwa bis zum mittleren 3. Jh. v. Chr., also in etwa bis zum Fall des Limes in unserem Gebiet ab, die folgende Zeit der Spätantike ist noch durch einzelne Kaiserporträts belegt. In der Ausstellung werden anhand von Beispielen Informationen zur Entwicklung der ersten "realistisch" wirkenden Porträts in der römischen Kunst, zur Vervielfältigung der Porträts usw., aber auch zum "Nachleben" der Kaiserporträts im sog. Heiligen Römischen Reich deutscher Nation angesprochen. Denn gerade Porträts der ersten römischen Kaiser symbolisierten im Reich später die freie Position einer politischen Instanz. Solche Kaisergalerien waren damals daher in den Rathäusern vieler Reichsstädte aufgestellt, um an den Rang der freien Städte zu erinnern. Für kurze Zeit hat nun auch die alte Reichsstadt Eberbach einen "Kaisersaal".

Der Eintritt in die Ausstellung ist - wie überhaupt ins Eberbacher Museum - frei.

Samstag, 13. Mai 2017 um 15.30 Uhr

Eröffnung der Ausstellung "Anfänge und späte Bilder" des zeitgenössischen Eberbacher Künstlers Manfred Garstka.

Nachdem die Ausstellung der Gemälde von Eberbacher Künstlern des 20. Jahrhunderts im Museum der Stadt Eberbach mit den Osterferien zu Ende gegangen ist, schließt sich wie eine überfällige Ergänzung gleich eine weitere Gemäldeausstellung eines bedeutenden zeitgenössischen Eberbacher Künstlers an:

Am Samstag, dem 13. Mai 2017, um 15.30 Uhr beginnt im Museum der Stadt Eberbach am Alten Markt eine Sonderausstellung unter dem Titel  "Anfänge und späte Bilder" zum Werk des Malers Manfred Garstka, der vor kurzem gerade seinen 80. Geburtstag gefeiert hat.

Die Ausstellung wird nicht etwa einfach einen Gesamtüberblick über die Phasen seines Oeuvres geben, sondern seine künstlerischen Anfänge beginnend mit Kinderzeichnungen und dem Frühwerk aus der Studienzeit an der Hamburger Hochschule für bildende Kunst seinen Arbeiten der allerjüngsten Zeit gegenüberstellen, also eine Kontrastierung über einen zeitlichen Zwischenraum von einem halben Jahrhundert hinweg.

(Manfred Garstka: Nocturne)

Günter Stachowsky, Neckargemünd, ehemals Kunsterzieher in Eberbach, wird in einem Vortrag eine Einführung in die künstlerische Arbeit von Manfred Garstka geben. Bürgermeister Reichert und der Vorsitzende des Museumsvereins Reinhard Stupperich werden die Gäste begrüßen. Die Vernissage wird auf Wunsch von Herrn Garstka musikalisch umrahmt durch Jesse Safferling, Gitarre, und  Benedikt Held, Bass. Zu dieser Ausstellungseröffnung sind alle Interessierten von Seiten der Stadt und des Museumsvereins herzlich in den Alten Ratssaal eingeladen. 

Der Eintritt in die Ausstellung ist - wie überhaupt ins Eberbacher Museum - frei.

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Sonntag, 15. Januar 2017 um 17:00 Uhr

Heinrich Schütz Weihnachtshistorie im Museum

Am kommenden Sonntag, dem 15. Januar, um 17 Uhr führen SAP Chor, Vokalensemble Pro Arte und Singing Dreams (Liedertafel Leimen) unter der Leitung von Hans-Josef Overmann im alten Ratssaal des Museums der Stadt Eberbach am Alten Markt die Weihnachtshistorie Heinrich Schütz auf.

(Heinrich Schütz, Foto privat)

Diese musikalisch umgesetzte Erzählung der Weihnachtsgeschichte nach Auszügen aus dem Neuen Testament hat Heinrich Schütz etwa 1660 als kurfürstlicher Kapellmeister im Auftrag von Kurfürst Johann Georg II. von Sachsen komponiert und am Hof in Dresden aufgeführt. Das Stück lebt vom Wechsel zwischen rezitativen Texten nach den Evangelisten Lukas und Matthäus und konzertanten Passagen der direkten Sprecher. Dieses Konzept entspricht der starken Orientierung der Musik an der guten Verständlichkeit des Bibeltextes, worauf Schütz immer höchsten Wert legte. Seine Musiken ersetzen so die Lesung des Bibeltextes. Thomas Adelberger wird die Sänger diesmal an einer kleinen Orgel begleiten, die das Spiel von Flöten, Gamben und Geigen, Trompeten und Posaunen zusammenfasst.

 
(Hans-Josef Overmann, Foto privat]

  Hans-Josef Overmann, Gesangdozent
  an der Pädagogischen Hochschule in
  Heidelberg und seit 2003 Leiter des
  SAP-Chors, ist kein
Unbekannter in 
  Eberbach. Er hat schon  mehrfach mit 
  Heidelberger Studenten etwa seine 
  konzertanten Umsetzungen von
  Mozartopern im Museum in Eberbach
  vorgeführt.

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Der Eintritt ist frei, Spenden sind aber durchaus erbeten.

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Donnerstag, 30. Juni 2016 um 17:00 Uhr

Übergabe eines gestifteten Gemäldes von

Richard Hemberger an das Eberbacher Museum

Im Rahmen der neuen Ausstellung "Eberbacher Künstler des 20. Jahrhunderts - Werke aus den Beständen des Eberbacher Museum" wird ein neu gestiftetes Blumen-Gemälde von Richard Hemberger ausgestellt. Es soll am Donnerstagnachmittag um 17 Uhr im Museum überreicht werden.

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Samstag, 09. Juli 2016 um 19:00 Uhr

Mozarts Oper "Cosi fan tutte" im Museum


Nachdem wir in den vergangenen Jahren bereits "Die Hochzeit des Figaro" von Mozart und "Orpheus und Euridice" von Gluck genießen konnten, bringt das Heidelberger Ensemble der Pädagogischen Hochschule Heidelberg – die Gesangsklasse von Hans-Josef Overmann in Zusammenarbeit mit den Vocalconsort PRO MUSICA und PRO ARTE – dieses Jahr eine weitere Mozart-Oper auf die Bühne: „Cosi fan tutte“. Das Ensemble bleibt dem Thema der Liebe treu. Der Titel "Cosi fan tutte" (deutsch „So machens alle“) verrät, dass es hier wohl nicht um eine unerwiderte oder verhinderte Liebe geht, sondern vielmehr die unterschiedlichen Geschlechtervorurteile hervorgehoben werden. ... Es bleibt also spannend.

        

Das Ensemble gastiert am Samstag, dem 9.7.2016, um 19 Uhr im alten Ratssaal des Eberbacher Museum und wird begleitet von Adelheit Lechler am Klavier. Die Gesamtleitung liegt in den Händen von Hans-Josef Overmann. Der Eintritt ist wieder frei, Spenden werden zur Deckung der Kosten erbeten.

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Samstag, 05. März 2016 von 15-17 Uhr

Workshop zu Ausstellung "Automodelle"

Zur aktuellen Ausstellung  "Automodelle – Modellautos …" gibt es am Samstag, 05. März 2016 von 15-17 Uhr einen Workshop zum Automodelle basteln. Dazu sind nicht nur Kinder, sondern alle die Lust haben, eingeladen.


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Samstag, 30. Januar 2015 um 19 Uhr

Eberbacher Kammermusik im Museum

Am Samstag, 30. Januar 2015, um 19 Uhr, wird im es wieder eine kleine Kammermusik im Alten Ratssaal des Museums der Stadt Eberbach am Alten Markt geben. Die Winterreise von Franz Schubert wird gesungen von demBariton Hans-Josef Overmann und am Klavier begleitet von Adelheid Lechler, beide Dozenten an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. 

Den Rahmen bietet der ehemalige Ratssaal, in dem zur Zeit gerade eine Sonderausstellung zu Modellautos gezeigt wird.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

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Mittwoch, 27. Januar 2016 von 15-17 Uhr

Workshop zu Automodelle basteln mit Herrn Stork

Zur aktuellen Ausstellung  "Automodelle – Modellautos …" gibt es am Mittwoch, 27. Januar 2016, von 15-17 Uhr einen Workshop zum Automodelle basteln, mit Herrn Stork, einem der drei Leihgeber der gegenwärtig laufenden Sonderausstellung über Modellautos und Automodelle. Dazu sind nicht nur Kinder, sondern alle die Lust haben, eingeladen.


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Donnerstag, 21. Januar 2016 um 17 Uhr

Schiffstaufe Rhein-Sattelschlepper

In der Abteilung Fischerei und Schifffahrt gibt es eine „Schiffstaufe“ zu feiern, und zwar von einem neuen Modell eines Rhein-Sattelschleppers, das auf Initiative des Schiffervereins und im Auftrag des Museumsvereins von Herrn Koch gebaut worden ist.

Anschließend gibt es ein Gespräch mit Herrn Helmut Joho über die Geschichte und Einrichtung unseres Museums, speziell zur Abteilung Fischerei und Schifffahrt.